Bild: Blumenwiese von Sybille Kautz

Fachveranstaltung des vds und der DVfR „Inklusive Bildung gestalten: Professionen im Dialog“

17.11.2026 @ 9:30 – 15:00

2026-10-06T00:00:00+02:00
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Fachveranstaltung des vds und der DVfR „Inklusive Bildung gestalten: Professionen im Dialog“

Die Veranstaltung stellt in den Fokus, dass Bildungs-, Beziehungs- und Erziehungsprozesse so gestaltet werden müssen, dass sie Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen wirksam ermöglichen. Dies erfordert spezifische professionelle Kompetenzen sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Konzepten, Strukturen und Formen der Zusammenarbeit in Schulen und bei ihren außerschulischen Partnern. Die zunehmende Zahl von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Belastungen und chronischen Erkrankungen sowie steigende Schulabsenz verdeutlichen den Handlungsbedarf und stellen das Bildungssystem und seine Kooperationspartner vor neue fachliche und strukturelle Herausforderungen. Zugleich unterstreicht die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Recht auf Mindeststandards schulischer Bildung die Verpflichtung, verlässliche Rahmenbedingungen für Bildung und Teilhabe zu schaffen. Die Veranstaltung bringt Wissenschaft, Praxis, Selbstvertretung und Verantwortungsträgerinnen und -träger aus Bildung, Sozialwesen und Politik zusammen. Ziel ist es, Erfahrungen auszutauschen, Perspektiven zu bündeln und Impulse für die Weiterentwicklung inklusiver Bildungsprozesse zu formulieren.

Im Fachgespräch wird unter anderem folgenden Fragen nachgegangen:

• Wie können sich Schulen so weiterentwickeln, dass inklusive Bildung nachhaltig gelingt?

• Wie kann die Zusammenarbeit von Schulen und ihren außerschulischen Partnern wirksam gestaltet werden, um Bildungs-, Beziehungs- und Erziehungsprozesse zu stärken?

• Welche Vorstellungen von Krankheit und Behinderung prägen pädagogisches Handeln und gesellschaftliche Erwartungen?

• Welche rechtlichen, politischen und strukturellen Rahmenbedingungen sind erforderlich, um das Recht auf Bildung und Teilhabe verlässlich zu gewährleisten?

Wir laden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Praktikerinnen und Praktiker aus Sozialpädagogik, Schulpädagogik und angrenzenden Fachbereichen herzlich zur Teilnahme ein. Angesprochen sind außerdem Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Bildung, Jugendhilfe und Verwaltung sowie Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen, Berufsbildungswerken, Selbsthilfe- und Sozialverbänden und weitere Interessierte.

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